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  • #1622
    Torshavn
    Moderator

    Auf der Straße nach Süden

    Während Paladin Avinas Vorschlag lauscht, greift er in seine Manteltasche, nimmt einen Apfel heraus und beißt lustvoll hinein.
    Mit noch vollem Mund meint er:
    „Ich kann nachschauen gehen“
    Er beißt noch ein Stück von der Frucht. Den Rest hält er seinem Pony hin, das gerne die fruchtige Köstlichkeit verzehrt.

    #1624
    Joran
    Teilnehmer

    Heiftgrim – Auf der Straße nach Süden, vor dem Abzweig zur Hütte

    „Nun, das macht den Hobbit jetzt nicht weniger verdächtig“, denke ich mit gerunzelter Stirn. „Genau das würde jemand machen, der mit einer Räuberbande unter einer Decke steckt: Sie vor unseren Sicherheitsmaßnahmen warnen. … Aber vielleicht ist Herr Guthleib auch einfach nur sorglos.“

    Ich blicke zu Avina herüber, deren Plan nun ebenfalls unterlaufen wird.

    #1625
    TIE
    Teilnehmer

    Avina – Am Wegesrand der Südstraße, vor der Abzweigung zur Hütte

    Erschrocken zucke ich bei Heiftgrims Worten zusammen.

    „Ich hoffe nicht das ihr Schießscheiben abgeben müsst!“

    Dann blicke ich zu dem Halbling. Ich möchte ihm gerne glauben, dass er die Unschuld ist die er vorzugibt. Einfach nur ein Reisender, aber irgendwie haben mich die Zwerge mit ihrem Misstrauen angesteckt.

    Genau Herr Hobbit, geht vor und warnt eure Diebesgesellen vor unserem Plan. Innerlich schlage ich mir vor den Kopf.


    „Das ist ein Ehrenwerter Vorschlag Herr Guthleib, aber ein wenig Übung kann uns nicht schaden…“
    ich kann ihm nicht einmal anbieten auf das Pony aufzupassen, falls er uns das stehlen wollen würde. Oder sollte ich ihm einfach Vertrauen. Ein kleiner Test seiner Loyalität? „…und es wäre gut wenn ihr auf den guten Stampfer hier aufpassen würdet, damit er nicht wegläuft oder sich erschrickt!“

    Wir können nicht überall sein, wollen wir den Hobbit bewachen fehlen uns womöglich Kräfte bei der Hütte, so verlieren wir vielleicht Stampfer…oder, verdammt Avina, sei nicht so misstrauisch.

    Unglücklich mit der Situation und unseren Optionen bespanne ich meinen Bogen und lege meinen Reiserucksack ab. Für das was kommt muss ich beweglich sein und die Last auf meinen Schultern würde mich nur aufhalten. Meine Hand fährt über den Griff des Messers und streichelt dann fast schon zärtlich die rußgeschwärzte Klinge meiner Axt.

    „Ich wäre bereit…“

    Mein Mund wird vor Anspannung trocken und doch ist da ein Kribbeln in allen Gliedern, so dass ich mich lebendiger fühle als wie noch vor ein paar Herzschlägen. Anspannung, Vorfreude, Adrenalin.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Jahre, 6 Monaten von TIE.
    #1629
    Torshavn
    Moderator

    Auf der Straße nach Süden

    Der Hobbit zuckt mit den Schultern:
    „Ganz wie ihr möchtet. Es war nur ein Angebot. Da ich ja schon mal dort war.“
    Während er scheinbar noch dem Apfelgeschmack in seinem Mund nachhängt, fügt er hinzu:
    „Gerne passe ich auf euer Pony auf. Stampfer, ein origineller Name.“

    #1633
    Joran
    Teilnehmer

    Heiftgrim – Auf der Straße nach Süden, vor dem Abzweig zur Hütte

    „Originell? … Ich fürchte eher treffend! Gebt auf Eure Füße acht“, warne ich den Hobbit aufrichtig. „Sonst werden sie wohlmöglich noch größer als ohnehin schon“, setze ich still hinzu.

    „Und habt bitte ein Auge auf meine Harfe, Freund! Ich hänge sehr an ihr.“

    #1634
    Torshavn
    Moderator

    Auf der Straße nach Süden

    „Wie ihr meint Heiftgrim“. Der Hobbit nimmt die Zügel von Stampfer frohen Mutes entgegen. „Ich komme immer gut aus mit Ponys. Wir werden uns schon verstehen.“

    Paladin wirft einen Blick auf die Harfe:
    „Ein sehr schönes Instrument. Habe lange nicht solch eine Harfe gesehen. Ich selbst spiele nur ganz passabel eine einfache Leier.“

    #1635
    Joran
    Teilnehmer

    Heiftgrim – Auf der Straße nach Süden, vor dem Abzweig zur Hütte

    „Nun, dann kennt Ihr sicher viele Lieder aus Eurer Heimat, die mir noch nicht bekannt sind. Vielleicht macht ihr uns heute abend die Freude, uns etwas vorzutragen.“

    #1640
    Grimlor
    Teilnehmer

    Grímlor – Auf der Straße nach Süden, vor dem Abzweig zur Hütte

    Ich brumme meine Zustimmung zum Vorschlag von Avina und Heiftgrim, weise Olifgrim an dem Halbling die Zügel zu übergeben und sage zu Herrn Guthleib gewandt:
    „Passen Sie bitte auch auf Plumpel auf. Ich hoffe es überfordert Sie nicht auf drei Ponys auf zu passen.“

    #1641
    Torshavn
    Moderator

    Auf der Straße nach Süden

    Paladin lacht, als Grimlor ihm auch die Zügel von Plumpel geben läßt:
    „Nein nein, ganz und gar nicht. Mein Onkel hat eine kleine Ponyzucht. Ich habe ein paar Jahre bei ihm gelebt.“
    Die Ponys scheinen sich in der Nähe des Halblings wohl zu fühlen.
    „Nur bitte vergesst mich nicht hier. Ich würde die Nacht ungern im Freien verbringen, wenn ein Dach über dem Kopf so nahe ist.“

    #1642
    TIE
    Teilnehmer

    Avina – Am Wegesrand der Südstraße, vor der Abzweigung zur Hütte

    Nachdem das Hüten der Ponys geklärt ist wende ich mich wieder an die Zwerge.

    „Skulker und ich werden von hier aus bogenförmig zum Fluss gehen, ihn überqueren, sofern dies möglich ist, und auf der anderen Seite dem Ufer zurück zur Hütte folgen. Dort legen wir uns auf die Lauer. Wenn der Schatten der Büsche dort…“ ich deute auf ein paar Haselnusssträucher am Wegesrand „…den weißen Stein dort erreicht, dann brecht zur Hütte auf!“

    Dann schlagen Skulker und ich uns in die Büsche und lassen die Zwerge und den Hobbit auf dem Weg zurück.

    #1645
    Joran
    Teilnehmer

    Heiftgrim – Auf der Straße nach Süden, vor dem Abzweig zur Hütte

    Ich blicke Avina nach, wie sie sich mit diesem undurchsichtigen Skulker in die Büsche schlägt. Ich sorge mich um sie. So sehr habe ich mich schon an ihre Begleitung gewöhnt und das Wesen des Mädchens schätzen gelernt, dass ich nicht anders kann. Vielleicht ist es gerade die Gegensätzlichkeit unserer Leben, die freundschaftliche ‚Reibung‘, die uns so gut miteinander auskommen lässt. Und doch denke ich manchmal, Avina hätte eine gute Zwergin abgegeben. Bei uns hätte sie es nicht so schwer gehabt, in der Gemeinschaft ihren Platz zu finden. Schon garnicht wegen ihrer schönen roten Haare.

    Mir ist schon klar, dass Avina die bevorstehende Aufgabe besser meistern wird, als ich es könnte, aber da ist doch der Wunsch in mir, ihr notfalls zur Seite stehen zu können. Sie scheint mir so jung an Jahren und so zerbrechlichen in ihrem schmalen Menschenkörper. Ich fühle mich für sie verantwortlich. Aber ich weiß auch, dass Avina sich von mir keine Vorschriften machen lassen würde.

    #1647
    Torshavn
    Moderator

    >Abseits der Südstraße, nahe der Hütte

    Ein schmaler Trampelpfad führt von der Straße weg, hindurch durch mit zahlreichen Bäumen und Büschen bewachsenes Gelände. Schnell gerät die Straße außer Sicht.
    Der auffrischende Abendwind trägt das Plätschern eines kleinen Baches an eure Ohren. Aber auch noch etwas anderes, den Geruch von Tod und Verwesung…

    #1649
    TIE
    Teilnehmer

    Avina – Am Wegesrand der Südstraße, vor der Abzweigung zur Hütte

    Mit jedem Schritt weiter hinein in den Wald schärfen sich meine Sinne, die Haltung ist leicht gebeugt. Ich höre das rascheln der Blätter in den Wipfeln über mir, höre die Vögel, den Wind wie er durch das Unterholz streicht, dann irgendwann das Plätschern des Flusses.

    Der Wald riecht nach dunkler, feuchter Erde, Moos und Laub, aber noch etwas mischt sich unter die Melange des Waldes, der süße Geruch nach Verwesung. Klebrig, schwer, faulig.

    Der kleine Fluss wird schnell überquert, am anderen Ufer folgen Skulker und ich der Baum- und Gebüschline welche den kleinen Fluss säumt. Das Wasser sprudelt um kleine Felsen und Moose und Flechten bedecken die Oberflächen welche aus dem Wasser ragen, das Licht der Nachmittagssonne funkelt auf der Wasseroberfläche.

    Die Axt auf den Rücken geschnallt, den Bogen nebst einem Pfeil in der Hand gehe ich Schritt für Schritt auf den Punkt zu an dem die Hütte auftauchen muss. Immer wieder zucke ich zusammen, als ein Ast unter meinen Schritten knackt.

    Zu schnell Avina, zu schnell, lass dir Zeit.

    Durchatmen, einmal, zweimal, dann weiter.

    #1653
    Torshavn
    Moderator

    Im Wald in Sichtweite der Hütte

    Die einfache Blockhütte kommt vor euch in Sicht. Der Bach verschwindet ein ganzes Stück hinter der Hütte im Wald. Der Unterschlupf selbst steht auf einer kleinen Lichtung.
    Die Tür steht auf, hängt nur noch schrägt im Rahmen. Ein riesiger Wolf steht im Eingang und blickt hinaus. Im Inneren streiten sich mehrere Tiere, ein Knurren, Schnappen und Jaulen ist zu hören. Zwei kleinere Wölfe kommen aus dem Wald hinter der Hütte, überqueren den Fluss.
    Langsam verschwindet die Sonne hinter den Bäumen…

    #1655
    TIE
    Teilnehmer

    Avina – In der Nähe der Blockhütte, auf der anderen Seite des Flusses

    Erschrocken halte ich inne, als ich den riesigen Wolf sehe, erstarre, warte, blicke ihn an.

    Hat er mich gesehen, gewittert, gehört?

    Keine Reaktion. Wir müssen die Zwerge warnen geht es mir durch den Kopf. Sie kommen den Weg rauf und mit wilden Wölfen hat niemand gerechnet.

    So schnell wie ich es mir zutraue, ohne unnötige Geräusche zu machen, wende ich mich ab und gehe am Fluss zurück. Nicht so weit wie auf dem Hinweg, aber außer Sichtweite der Hütte, überquere den Fluss und steure mit Skulker den Weg an, in der Hoffnung die Zwerge noch rechtzeitig zu erreichen.

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