Author Archives: Torshavn

10 Jahre MittelerdeCon

Zum 10. Mal öffnet der MittelerdeCon in diesem Jahr im Rahmen des 19.PhantastiCon seine Pforten am 15./16.09.2018 in der Sporthallle der JSK Jügesheim, Weiskircher Straße 42, 63110 Rodgau.

Von 10 Uhr Morgens, bis 18 Uhr am darauf folgenden Tag darf nach Belieben gezockt werden.
Rollenspiel-, Tabletop- und Buchhändler (alt & neu) bieten Interessantes für Spieler, Sammler und Fans.

Unsere preisgünstige Küche sorgt für das leibliche Wohl. Schlafmöglichkeiten für Schlafsack und Isomatte sind vorhanden. Duschen können auch genutzt werden.

Zum Jubiläum bieten wir Rollenspielrunden in Tolkiens Welt: das neue bisher unveröffentlichte RPG MEGS MittelErdeGamingSystem; das gerade in deutscher Übersetzung erschienene ‚Abenteuer in Mittelerde‘; aber auch klassische System wie MERS und Rolemaster; und das wunderbare ‚Der Eine Ring‘.

Vorträge von Thomas Morwinsky (Herausgeber ‚Other Minds‘), Christoph Hirsch Deutsche Tolkien Gesellschaft), Mario Truant (Verleger ‚Abenteuer in Mittelerde‘) vertiefen die Mittelerdehintergründe für Rollenspieler.

Die Deutsche Tolkien Gesellschaft, vertreten durch den Rhein Main Stammtisch ‚Die Grauen Frankfurten‘, gestaltet einen Infostand und bietet Brettspiele in Tolkiens Welt an.

Der Eintritt beträgt für beide Tage 6,-€, für Samstag 4,-€, für Sonntag 3,-€. Vorab angemeldete Spielleiter zahlen 2,50€.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Angeboten findet Ihr in unserem Forum oder einfach hier klicken: http://www.pgrev.de/forum/viewtopic.php?f=11&t=1353

Für Spieler- und Spielleiteranmeldung wendet Euch bitte an abbenhaus@pgrev.de

PhantastiCon 19 / MittelerdeCon 10:
Sporthalle der JSK Jügesheim,Weiskircherstraße 42, 63110 Rodgau Jügesheim

Eine weitere Rezi zu ‚Abenteuer in Mittelerde Spielerhandbuch‘

Fjorim hat sich das neue deutschsprachige Regelwerk zu Tolkiens Welt, ‚Abenteuer in Mittelerde Spielerhandbuch‘ aus dem Truant Verlag näher angeschaut:

Das nächste und aktuell wieder einzige Rollenspiel in Mittelerde ist auf dem deutschen Markt erschienen. 

Aber ist es gut?
Ist es mit der dafür verwendeten D&D E5 auch immer noch ein Spiel in Mittelerde oder wurde es in einen hoch trabenden Fantasie Brei verwandelt, wo man die Wirkungen verschiedener Autoren klar heraus sieht, wie die Wagen in einer Parade zu Karneval?

Gut mag sein das diese Metapher nicht jedem zusagt, aber diese Angst habe ich bei einem Spiel schon, das einen klaren Weg zum „Superhelden“-„Legenden“ Spiel hat und das in einer so basischen Welt wie Mittelerde, in der Magie etwas Subtiles und einfaches ist und nicht jeder Zauberer mit Blitzen um sich wirft.

Ich habe mir die Zeit genommen und mir das Spielerhandbuch etwas genauer angesehen und mir meine ganz eigene Meinung zu bilden.

Zum aktuellen Zeitpunkt wurde das Spiel noch nicht von einer Gruppe mit mir getestet. Dies wird aber Zeitnah nachgeholt…

Wer die Rezension ganz lesen möchte, kann das auf Fjorims Fanpage tun:

https://the-one-ring-rollenspielgruppe.jimdo.com/2018/06/21/abenteuer-in-mittelerde-alles-neu-alles-gut/

 

Hobbit Tage Veste Otzberg 25./26.08.2018

Zum sechsten Mal finden am 25. und 26. August die Hobbittage auf der Veste Otzberg statt. Es werden rund 300-400 Elben, Zwerge, Menschen und Hobbits erwartet, und vielleicht lässt sich auch der eine oder andere Ringgeist diese Veranstaltung nicht entgehen.

Auch dieses Jahr bietet die Burg, die auf dem Gipfel des Otzberges im Odenwald steht, den Besuchern wieder ein reichhaltiges Programm rund um Tolkien und Mittelerde. Neben einschlägigen Lesungen und Vorträgen können Gewandete beim Kostümwettbewerb ihre phantasievollen Roben präsentieren, den schönsten winken spannende Preise. Tolkien-Kenner können ihr Wissen beim Quiz erproben. Die Windlanze aus den „Hobbit“-Verfilmungen gibt es als Nachbau ebenfalls zu bestaunen. Und auch die Lieblingsbeschäftigung der Hobbits kommt nicht zu kurz: in der Burgschänke ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Der Eintritt ist frei.

Samstag, 25. August 2018

11.00 Uhr Begrüßung der Gäste
12.00 Uhr Rollenspielrunde: Der eine Ring
13.00 Uhr Lesung: Pauschalreisen nach Mittelerde
14.30 Uhr Vortrag (Robert Vogel): Mittelerde kommt zum Leben
Ein nostalgischer Rückblick in die 1970er Jahre, als Der Hobbit und Der Herr der Ringe zum ersten Mal in Deutschland einem breiteren Publikum vorgestellt wurden.
15.30 Uhr Quiz
16.00 Uhr Vortrag (Stammtisch Odenwald): Ein Hobbit auf Reisen
Der Stammtisch wandert auf Tolkiens Spuren durch die Schweiz.
17.00 Uhr Buchbesprechung: Die Geschichte von Kullervo
17.30 Uhr Preisverleihung Kostümwettbewerb
18.00 Uhr Ende

Sonntag, 26. August 2018

11.00 Uhr Begrüßung der Gäste
12.00 Uhr Comedy aus Mittelerde
13.00 Uhr Lesung: Pauschalreisen nach Mittelerde
14.30 Uhr Vortrag (Robert Vogel): Fanfilme zu Der Herr der Ringe
15.30 Uhr Quiz
16.00 Uhr Vortrag (Rolf Tilly + Jens Götz): Bau einer Windlanze
17.00 Uhr Preisverleihung Kostümwettbewerb
18.00 Uhr Ende

Adresse:

Veste Otzberg
Burgweg 28
64853 Otzberg

 

 

Kritikpunkte an ‚Der Eine Ring‘

Tolwen fasst in unserem Forum die Kritikpunkte an ‚Der Eine Ring‘ sehr treffend zusammen. Damit dieser Artikel nicht im Forum ‚verschwindet‘ setze ich ihn hier einmal auf die Homepage:

„Diese Sammelkartenunart (die kompletten Regeln und Optionen auf möglichst viele Bände zu verteilen) ist sicher verkaufsfördernd, stösst aber auch mir auf. Irgendwie werde ich – trotz aller berechtigten Argumente – das Gefühl nicht los, daß auch der ökonomische Aspekt eine wichtige Rolle spielt und ich als Kunde und Mittelerde-RPG-Fan mich hier über den Tisch gezogen fühle. „Du willst jemand aus Gondor spielen – dann warte mal auf das schöne neue Quellenbuch im übernächsten Jahr. Für nur 50 EUR bist du dann dabei!“ Zudem hat dies auch den für mich unangenehmen Aspekt, daß der nicht unerhebliche Regelteil (meist so 20-30% des Bandes) Platz frisst, der für anderes nicht mehr zur Verfügung steht (s.u.).
Aber neben den eigentlichen Regelaspekten hat DER/TOR (für mich persönlich) auch den unangenehmen Effekt, dass es durch die komprmisslose Fokussierung auf die Atmosphäre der Bücher keine (oder nur sehr begrenzte) Möglichkeiten für Kampagnen oder Spiele in anderen Settings in Mittelerde bietet. Das System ist in seinem Kern darauf angewiesen, daß es einen (über)mächtigen Sauron/Schatten gibt, gegen dessen – offensichtliche – Schergen die Helden dann (entgegegen der Aussichten) tapfer zu Felde ziehen. Will man diese Art von Kampagne, ist DER/TOR sicher genau das Richtige. Schwarz/weiß-Denken mit nur sehr begrenzten Grautönen ist hier Trumpf.
Das funktioniert in der DER-Kampagnenzeit (2. Hälfte 30. Jh. DZ) auch ganz prima – und so ist es auch angelegt. Im 3. ZA (als Beispiel) funktioniert mMn DER aber umso weniger, je weiter man sich von diesen Rahmenbedingungen wegbewegt. Vor DZ 1000 ist der Schatten in der klasssichen DER-Form praktisch nicht existent und auch danach sehr schwach. In eine Kampagne im 13. oder 15. Jahrhundert existiert Sauron als schwaches Abbild seiner selbst und seine Schergen sind zwar präsent, aber schwach und alles andere als übermächtig. Dies ist eine Zeit, wo der Schatten sich gerade wieder sammelt und organisiert während seine Gegner stark und mächtig sind. Gondor ist ein gutes Beispiel: In dieser Zeit ist es nicht das hart bedrängte Überbleibsel aus dem HdR, sondern die dominante Supermacht im Nordwesten, die die anderen Menschenreiche nach seiner Pfeife tanzen lässt. Hier führt Gondor keinen tapferen und redlichen Verteidigungskrieg gegen die übermächtigen Schergen Saurons, sondern ist im Gegenteil selber eine imperiale Macht, welche konsequent Eroberungskriege führt und (z.T.) brandschatzend in fremde Länder zieht. Und etwas später geht sich Gondor – ganz ohne einen mächtigen Schatten – selbst in einem mörderischen Bürgerkrieg an die Gurgel.
All dies bietet für mich exzellente Kampagnenmöglichkeiten mit eher grauschattiertem Fokus, die aber m.E. mit dem (Regel)fokus von DER/TOR nicht wirklich funktionieren.
Und das führt mich zu meinem letzten Punkt, der für mich persönlich besonders ärgerlich ist. Der „Weltenbau“ bei DER ist eher mittelmässig. Dies betrifft v.a. die Art der Regionalbeschreibungen. Ich habe hier immer das Gefühl vor einer Filmkulisse zu stehen – für die Kampagne und das konkrete Spiel ist alles da, doch wenn ich (als Spielleiter) gerne etwas mehr über Hintergründe, Geschichte, Kultur und Gesellschaft und Politik der beschriebenen Regionen wissen möchte, wird es schnell ganz dünn. Dann sieht man schnell das Holzgerüst hinter der – zugegebenermassen – schönen Oberfläche. Bei all diesen Themen werden die Quellenbücher sehr schnell sehr vage, unbestimmt und unverbindlich – was ich persönlich sehr frustrierend finde. Es mag sein, dass dies externen Umständen (Lizenz) geschuldet ist und nicht anders geht, doch das Resultat bleibt das gleiche.
In den Regionalquellenbüchern könnte man diese Themen gut aufgreifen, aber da geht ja immer viel Platz für die neuen Regeln drauf (s.o.).
Und da wo mal etwas Hintergrund und Geschichte versucht wird, geht es dann auch oft noch schief (im Sinne von Tolkien-Gelehrsamkeit, die im Zweifelsfall Spielnotwendigkeiten und einer schönen Atmosphäre untergeordnet wird).
Diese Punkte habe ich bei meinem Beitrag für den „Rivendell“ („Bruchtal“)-Band auch recht schnell festgestellt und würde deswegen wahrscheinlich nicht noch einmal bei einem DER/TOR-Buch mitmachen.

Insgesamt ist DER/TOR für mich sowohl von den Regeln (mehr) als auch den Quellenbüchern (weniger) eine gute Inspiration, aber auch nicht mehr.
Aber als System für jemand, der mal genauso wie „Bilbo“ oder „Gimli“ sein will, ist DER/TOR mMn sehr gut geeignet, hört dann aber auch schnell auf.

EDIT: Nicht, dass das falsch rüberkommt – ich halte DER/TOR nicht für schlecht. Im Gegenteil – noch kein System vorher hat sich derartig viel Gedanken um die Umsetzung der Atmosphäre aus den Büchern in Regeln gemacht (MERP/MERS gar nicht und LotRRPG nur teilweise – und das handwwerklich schlecht). Und das auch noch gut. Allerdings muss man stets dazu sagen, dass DER/TOR für eine bestimmte Nische im größeren Gefüge „Mittelerde“ optimiert wurde (unter bewusster „Opferung“ anderer Aspekte). Wenn man diese Nische bevorzugt und darin spielen möchte, gibt es wahrscheinlich nichts besseres. Befindet man sich mit seinen Vorlieben oder Ansprüchen für (s)eine Mittelerde-Kampagne nicht in dieser Nische, nimmt der Nutzwert doch recht schnell ab.
Ich persönlich brauche ein System, welches zwischen den Extremen MERP (rein generisch) und TOR (streng Genre) liegt. Es soll einerseits Mittelerde-Spezifika mit den Regeln transportieren (‚Hope/Shadow‘ und deren Anwendung im System aus DER/TOR halte ich hier für schlicht genial) aber auch flexibel genug sein (Sandbox), um andere Aspekte dieser Welt jenseits des „gute und aufrechte Helden kämpfen gegen übermächtiges Böses“-Klischee abzudecken.“

Erste Inhaltsübersicht zu Other Minds 19

Ein paar Neuigkeiten zum Inhalt von ‚Other Minds‘ Ausgabe 19:

Ein König ohne Volk‘ (Abenteuer für DER)
‚Bree Abenteuer‘( zusätzliche Hintergrundinformationen zu TOR‘s Bree)
‚Buckleberry Geschichten‘ (Eine Regionalbeschreibung fürs Bockland mit TOR Regeln)
‚Zerstrittenes Arnor‘ (Informationen zu den Herrschenden mit einem Schwerpunkt auf Cardolan und Rhudaur)
‚Mittelerde in Miniaturen- Elben‘ (Die Erstgeborenen in Metall)
‚Der Schwarze Pfeil‘ (Ein Abenteuer für DER)
‚Rezension ‚Erebor‘ von Cubicle Seven‘